Jagd- und Wilderersteig - am Sonnenkopf in Klösterle
Naturerlebnispfad Kristakopf in Latschau/Tschagguns -
Wormser Seenweg -
Golmi´s Forschungspfad - am Golm
Aqua-Wanderweg - in Tschagguns
Wandern und Energie -
Europatreppe 4000 - in Partenen
Wasser-Erlebnisstollen Vermunt - in Partenen
Auf den Spuren der Bergknappen - im Silbertal
Jagd- und Wilderersteig
am Sonnenkopf in Klösterle
Auf dem sehenswerten Jagd- und Wilderersteig können sämtliche heimische Wildtiere, aus Holz geschnitzt, besichtigt
werden. Hirsche, Rehe, Murmeltiere, Füchse, ein Häschen und sogar ein Bär – als naturgeschichtliche Reminiszenz – bilden
die neue Attraktion für Groß und Klein.
Die Idee zu diesem außergewöhnlichen „Zoo“ hatte Sonnenkopf-Chef Komm.-Rat. Erich Brunner. Geschnitzt wurden die
Tiere von Christoph Strolz aus St. Anton am Arlberg, Absolvent der bekannten Schnitzerschule Elbigenalp.
Von der Bergstation Sonnenkopf ausgehend, leicht begehbarer Rundwanderweg. Die Gehzeit beträgt ca. 30 Minuten.
|
|
Naturerlebnispfad Kristakopf in Latschau/Tschagguns

Wasser ist im Montafon zum Wanderthema geworden. In Tschagguns wurde im Sommer 1999 ein neuer „Aqua-
Wanderweg“ eröffnet, der in einem dreistündigen, sanften Rundgang zu interessanten Wasserstationen führt. Das Wasser
spielt in der Geschichte und in der Gegenwart im Montafon eine wichtige Rolle. In besonders reichen Schüttungen stürzen
Bäche vom Rätikon und der Silvretta ins Tal der Ill und liefern reines Wasser für die Landwirtschaft, die Betriebe, die
Haushalte und für die Stromerzeugung.
Der Aqua-Wanderweg führt Sie über Latschau (Stausee Latschau, Lünerseewerk, Latschauwerk) am Golmerbach vorbei
zum Rasafeibach, mit dessen Wasser früher eine Mühle und heute immer noch eine Säge betrieben wird. Weiter über
Ziegerberg zu einer Schwefelquelle, welche aber nur von Eingeweihten gefunden wird, dann zur Lederquelle
(Wassermengen durchwegs zw. 380 und 400 Sekundenliter und im Sommer wie im Winter 4°C Wassertemperatur). Nach
Überquerung des Gampadelsbach erreichen Sie den Stausee von Bitschweil. Über "Gäßschärem" und "Torlas Säge" zurück
nach Tschagguns.
Gasthaus Mittagsspitze, Jausenstation Bitschweil und Gasthäuser in Tschagguns sorgen für Ihre Verpflegun
|
|
Wormser Seenweg
Ein abwechslungsreicher, besonders für Kinder geeigneter, Familienwanderweg.
Auffahrt mit der Hochjochbahn (Seilbahn) und der anschließenden Sesselbahn zur Bergstation Sennigrat. Von dort führt ein
schöner Panoramaweg in 10 Minuten zur Wormser Hütte.
Ein Abstecher zum Kreuzjoch (Wanderweg) rentiert sich wegen der schönen Fernsicht (ca. 35 Min.). Der Wanderweg führt
vom Kreuzjoch hinab zum Herzsee und Schwarzsee, dann durch den Skitunnel zum Speichersee und weiter über Alpböden
zum Kapell. Abfahrt mit der Hochjochbahn nach Schruns.
Dauer: ca. 2 1/2 Std.
Einkehrmöglichkeiten: Kapellrestaurant, Wormser Hütte
Sehenswert ist die herrliche Aussicht zum Rätikon, in die Silvretta und Lechtaler Alpen. Einmalig ist der längste Skitunnel
der Welt (570 m, beleuchtet).
Parkmöglichkeit: Talstation Hochjochbahn in Schruns (gebührenpflichtig)
|
|
Golmi´s Forschungspfad
am Golm

Die Erwachsenen wollen wandern, die Kinder möchten Action und Erlebnis. Mit „Golmi´s Forschungspfad“ kann man diese
Interessensunterschiede nun ideal verbinden. Das Murmeltier „Golmi“ führt auf einer Strecke von ca. 3,5 km durch seinen
Lebensraum und erklärt den kleinen und großen Wanderern interessante Facetten der Tier- und Pflanzenwelt im Bergwald.
Ziel ist es, die Kinder zu animieren, sich mit dem durchwanderten Naturraum respektvoll auseinanderzusetzen. Aktiv und
spielerisch wird die Natur mit allen Sinnen entdeckt. Was krabbelt am Boden, welche Pilze kann man im Wald finden, wie
pfeifen unserer heimischen Singvögel, wie leben Murmeltiere… - das sind nur einige der Fragen, die beantwortet werden…
sicherlich nicht nur für Kinder interessant. Mehr als zwanzig Erlebnisstationen bringen das spannende Thema Natur auf
spielerische Art und Weise näher. Erlaubt ist was interessiert…Ziehen, Drehen, Drücken, Klappen, Schieben, Stecken….
Spaß- und Actionelemente (Kinderlift, Stege, Wasserspielbereich etc.) runden das Angebot ab, das Groß und Klein
begeistern wird.
Nach einer kurzen Auffahrt mit der Golmerbahn, geht´s bei der Bergstation Grüneck los mit dem Abenteuer. Golmi´s
Forschungspfad führt von der Bergstation Grüneck (1893 m) talabwärts zur Mittelstation Matschwitz (1520 m). Der Weg ist
ca. 1 m breit, in Serpentinen angelegt und für Kinder ab 5 Jahren gut begehbar. Golmi´s Forschungspfad richtet sich an die
ganze Familie. Die Inhalte der einzelnen Stationen sind für Kinder ab 6 Jahren konzipiert, ebenso allerdings für ältere und
jüngere Besucher garantiert spannend. Es ist auch ein lohnendes Ausflugsziel für Vereine (Alpenverein, Pfadfinder,
Jugendgruppen), Schulklassen und Busgruppen.
Der Berggasthof Golm, neben der Golmerbahn-Bergstation, lädt zu gemütlicher Einkehr mit behaglichen Stuben,
Sonnenterrasse, Kiosk und Kinderspielplatz. Im Haus Matschwitz, bei der Mittelstation, findet man urige Hüttenstimmung.
Im „Holzschopf“, bei der Talstation in Latschau, lässt man gerne einen Wandertag ausklingen. Etliche Rastbänke entlang der
Wanderwege bieten die Möglichkeit, mitten in der Natur eine Pause zu machen.
|
|
Aqua-Wanderweg
in Tschagguns
Wasser ist im Montafon zum Wanderthema geworden. In Tschagguns wurde im Sommer 1999 ein neuer „Aqua-
Wanderweg“ eröffnet, der in einem dreistündigen, sanften Rundgang zu interessanten Wasserstationen führt. Das Wasser
spielt in der Geschichte und in der Gegenwart im Montafon eine wichtige Rolle. In besonders reichen Schüttungen stürzen
Bäche vom Rätikon und der Silvretta ins Tal der Ill und liefern reines Wasser für die Landwirtschaft, die Betriebe, die
Haushalte und für die Stromerzeugung.
Der Aqua-Wanderweg führt Sie über Latschau (Stausee Latschau, Lünerseewerk, Latschauwerk) am Golmerbach vorbei
zum Rasafeibach, mit dessen Wasser früher eine Mühle und heute immer noch eine Säge betrieben wird. Weiter über
Ziegerberg zu einer Schwefelquelle, welche aber nur von Eingeweihten gefunden wird, dann zur Lederquelle
(Wassermengen durchwegs zw. 380 und 400 Sekundenliter und im Sommer wie im Winter 4°C Wassertemperatur). Nach
Überquerung des Gampadelsbach erreichen Sie den Stausee von Bitschweil. Über "Gäßschärem" und "Torlas Säge" zurück
nach Tschagguns.
Gasthaus Mittagsspitze, Jausenstation Bitschweil und Gasthäuser in Tschagguns sorgen für Ihre Verpflegung
|
|
Wandern und Energie

Im Wanderziel Montafon produzieren die Illwerke mit ihren Speicher- und Pumpspeicherkraftwerken seit 1930 Strom mit
Hilfe der erneuerbaren und damit Ressourcen schonenden Energiequelle Wasserkraft. Die Entwicklung der Illwerke zu einem
führenden Anbieter von Spitzen- und Regelenergie hat das Montafon wesentlich mitgeprägt. Um den Besuchern auch diese
spannende Seite der beliebten Talschaft näher zu bringen, vermitteln die Mitte Juni 2006 fertig gestellten „energie.wege“
wissenswertes über Energieerzeugung, Wasser, Wasserkraft, Geologie, Geschichte und Gegenwart im alpinen Raum.
Die drei Routen der energie.wege führen entlang bestehender Wanderwege im inneren Montafon und im Silvretta- und
Verwallgebiet. Ausgangspunkt der energie.wege ist das Illwerke- Informationszentrum energie.raum in Partenen. Dieses
interaktive Museum wurde 2005 eröffnet und informiert – am Ursprungsort des Illwerke-Kraftwerkbaus – über Aspekte der
Stromerzeugung und –Versorgung sowie die Verbindung mit dem Natur- und Kulturraum Montafon.
energie.wege - Route I energie.raum – Vermuntwerk – Bachfassung Tschambreu – Ausgleichsbecken Rifa mit Blick auf
den Baustellenbereich Kopswerk II. Die Route ist ein leichter Wanderweg im Tal. Informationen sind zur Geschichte des
ältesten Illwerke-Kraftwerks, dem Vermuntwerk, zu den Wasserwegen und zum gerade im Bau befindlichen
Pumpspeicherkraftwerk Kopswerk II zu finden.
energie.wege - Route II energie.raum – Tafamunt – Alpe Verbella – Kopssee – Alpinarium Galtür – Silvretta-Bielerhöhe
Auf dieser ausgedehnten Bergwanderung sind Details aus der Geschichte der Illwerke-Transportwege und Seilbahnen und
über die Kraftwerke Kopswerk I und II zu erfahren. Auf dem Weg liegt das Dokumentationszentrum „Alpinarium“ in Galtür.
Weiterer Höhepunkt ist die Silvretta-Bielerhöhe, von dort geht es via Bus zurück nach Partenen.
energie.wege - Route III energie.raum – Trominier – Staumauer Vermunt – Bielerhöhe-Silvrettasee Vom
energie.raum zur Talstation der Vermuntbahn, die als Transportseilbahn der Illwerke auch Einheimischen und Gästen zur
Verfügung steht. Sportlich ambitionierte gelangen auch zu Fuß über die „Europatreppe 4000“ (rund 700 Höhenmeter) bis
zur Bergstation Trominier. Der Wanderweg führt von dort aus durch den 2 km langen „Wasser-Erlebnisstollen“ zur
Staumauer Vermunt, entlang dem Vermuntsee zum Obervermuntwerk und weiter zum Silvrettasee auf der Bielerhöhe.
Auf den Routen der energie.wege können Sie für Teilstrecken auch den Bus nutzen. Der Informationsfolder zu den
energie.wegen liegt im energie.raum, bei den Tourismusbüros in Gaschurn und Partenen sowie bei den Talstationen der
Tafamunt- und Vermuntbahn in Partenen auf. Öffnungszeiten des energie.raums: Mo bis Fr von 9 bis 18 Uhr, Sa, So von 10
bis 17 Uhr.
Wasserkraft nimmt in Vorarlberg einen hohen Stellenwert ein. Das kann man nicht nur wirtschaftlich begründen, sondern
auch selbst erleben. Bei einer Wanderung in der Nähe der Kraftwerke erleben Sie Vorarlbergs Natur. Und vielleicht lässt sich
Ihr Ausflug mit einer Kraftwerksbesichtigung vereinen. Näheres auf www.vkw.at/inhalt/at/2653.htm.
Wandern und gewinnen: mit den energie.wegen ist auch ein Gewinnspiel verbunden. Details dazu finden Sie auf
www.illwerke.at/inhalt/6248.htm".
|
|
Europatreppe 4000
in Partenen
4000 Stufen, 700 Höhenmeter, max. Neigung 86 % - die längste gerade Treppe Europas. Zu Fuß von Partenen über 4000
Stufen der ehemaligen Schrägaufzugs-Trasse, entlang der historischen Druckrohrleitung Vermunt bis zur Bergstation der
Vermuntbahn in Trominier. Mit der Vermuntbahn geht’s bequem zurück ins Tal. 4000 Stufen (Zum Vergleich: Ulmer
Münster 768 Stufen), 700 m Höhendifferenz und einer maximalen Steigung von bis zu 86 %: Eine Herausforderung für
Profi- und Hobbysportler. Neben der Österreichischen Damen National-Mannschaft im Skifahren integrieren auch zahlreiche
Fußballteams und Marathonläufer die Europatreppe 4000 in ihren Trainingsplan.
Da die Sportmedizin seit langem empfiehlt, sich innerhalb des eigenen Pulsbereiches zu bewegen, um dem Körper etwas
Gutes zu tun, können für die Besteigung der Treppe Pulsmesser in den Tourismusbüros Gaschurn und Silvretta Partenen
ausgeliehen werden. Zusätzlich zu diesem Service sind am Start und am Ziel Stechuhren installiert. Mit der eigenen Bestzeit
hat man dadurch die Möglichkeit, Urkunden und Abzeichen zu erwerben. Der derzeitige Treppenrekord liegt bei 22,35
Minuten und wurde beim 5. Internationalen Treppencup, dem Vorgänger des MONTAFON Silvretta(wo)man, durch Reinhard
Hurth aufgestellt.
So einmalig wie die Stufen sind auch deren Besitzer. Denn die Stufen der Europatreppe können käuflich erworben werden
oder werden bei besonderen Anlässen durch die Gemeinde Gaschurn-Partenen verschenkt. Ein kleines Messingschild am
Fuße der Treppe gibt Hinweis auf den jeweiligen Besitzer der Stufe. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Stufen werden zum
Erhalt der Europatreppe 4000 verwendet.
|
|
Wasser-Erlebnisstollen Vermunt
in Partenen
Der Wasser-Erlebnisstollen Vermunt führt von der Pforte in Trominier durchs Berginnere zur Staumauer des Vermuntsees.
Ausgangspunkt ist die Vermuntbahn in Partenen. Mit der Seilbahn geht´s auf rund 1700 Meter Höhe zur Bergstation
Trominier. Dort befindet sich der Eingang zum 1,5 Kilometer langen Wasser-Erlebnisstollen. Die faszinierende und
ungewöhnliche Felskulisse an sich ist schon ein Besuch wert. Durch die wanderbare Ausstellung im Berginneren wird der
Stollen nun noch mehr aufgewertet.
Die wanderbare Ausstellung im Inneren des Berges berichtet von Juni bis Ende September 2007 Interessantes über den
ehemaligen Transportstollen Trominier und über Kraftwerksbau und Nutzung der Wasserkraft im Hochgebirge. Der
Wassererlebnisstollen ist ein lebendiger Ausstellungsraum, der alle Alters- und Zielgruppen anspricht. Kinder und
Erwachsene, Wanderer und Biker, Familien, Schulklassen, Vereine und Firmen sind herzlich willkommen.
|
|
Auf den Spuren der Bergknappen
im Silbertal
150 m östlich der Bergstation der Kristbergbahn zweigt der schmale Waldweg nach links leicht ansteigend in westliche
Richtung ab. Nach etwa 5 min. geht es flach dahin mit immer wieder schönen Ausblicken auf den Kristberg und das
gesamte Panorama. Vorbei an einer Pinge (eingestürzter Schacht) erreicht man den Kristbergsattel, den Übergang ins
Klostertal über den auch das erzhaltige Gestein transportiert wurde. Über diesen historischen Weg wurde auch der Papst im
Jahre 1400 auf seinem Weg zum Konzil in Konstanz getragen. Das Silbertal sowie die Talschaft Montafon durften für diese
Hilfe die Papstschlüssel in Ihren Wappen abbilden.
Vorbei am Sattelkreuz geht es auf breitem Güterweg flach durch dichten Wald bis zur 1. Vorarlberger Waldschule. Kurz
darauf steigt der Weg für etwa 20 min. kräftig an ehe es wieder flach am Hochmoor entlang mit kleinem Schlussanstieg
zum Aussichtspunkt Ganzaläta geht.
Hier öffnet sich dem Wanderer ein wunderbarer Blick auf die Lechtaler Alpen und zur „Rote Wand“. Von der idyllischen
Ganzaläta 2 Minuten des gekommenen Weges retour und dann bei der Beschilderung Richtung Fritzensee. Es geht flach,
zum Teil auf schmalem Pfad aber mit herrlichen Ausblicken auf das Rätikongebirge weiter zur Fulataia. Dort angekommen
genießt man noch einmal das Panorama bevor es über die neue Forststraße, vorbei an vielen Maisäßhütten leicht abwärts
zurück zum Kristberg geht.
Da und dort kann man überwachsene Auswurfhalden und eingestürzte Eingänge vom mittelalterlichen Bergbau erkennen.
Ein weithin sichtbarer Zeuge aus dieser Zeit ist die „St. Agatha“ Bergknappenkirche am Ende unseres ca. 2-stündigen
Weges. Ein Blick in dieses älteste Kirchlein vom Montafon ist ein Muss für jeden Kristberg Besucher, eine geschichtliche
Führung mit Adolf dem Flötenspieler ist sehr empfehlenswert.
Jeden Donnerstag vom Juni bis Oktober, ab 11.00 Uhr werden Führungen angeboten. Für Gruppen jederzeit, aber mit
Voranmeldung unter der Tel.-Nr.: +43 (0)5556 / 72290.
Der beschriebene Weg ist auch ein LOCCATA Projekt des Standes Montafon, d.h. Gäste werden über ein mobiles Endgerät
mit GPS Empfang an bestimmten Punkten über Geschichte, Kultur und örtliche Gegebenheiten informiert. Natürlich kann
man auch über das Handy mittels einer Telefonliste und Durchwahlnummern die Informationen bekommen.
|
|
|