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Auf den Spuren der drei seligen Geschwister Merbod, Diedo und Ilga -
Alpenlehrpfad am Hirschberg -
Sennereiwanderung – Eine Wanderung besonderer Art -
Steile Berge - dunkle Seen - Gebirgsseen am Hochtannberg
Wasser schafft - Rund ums Kraftwerk Andelsbuch
Eduard-Mörike-Wanderweg - in Schwarzenberg
Naturwunder-Wanderweg - in Au
Naturschauspiel Quelltuff - in Lingenau
Barfuss durch’s Moos - in Bizau

Auf den Spuren der drei seligen Geschwister Merbod, Diedo und Ilga


Der Bregenzerwald ist reich an Sagen, Mythen und Legenden. Sie machen Ihre Wanderung zu einem tiefsinnigen, mitunter unheimlichen oder unterhaltsamen Erlebnis. Den Spuren der drei seligen Geschwister folgend, gelangt man an zahlreichen sagenumwobenen Stätten vorbei, die jeweils mittels Informationstafeln genauer beschrieben sind. Vom Dorfplatz in Alberschwende (720 m) über die Lorena (1.080 m) – über Unterer und Oberer Geißkopf – Weißtannen – Gmeind – Ilgakapelle (1.000 m) – Ilgabrunnen – Unterkaltberg – Schwarzenberg Dorfmitte (695 m) – Zur Egg – Au – Stausee (550 m) – St. Antonius-Kapelle – Pfarrkirche Andelsbuch (Nahe der Kirche steht der Diedobrunnen) Eine familienfreundliche Wanderung über Felder und Wiesen und durch Wälder mit einzigartigem Aussichtspunkt auf der Lorena. Die Pfarrkirche Schwarzenberg strahlt mit Apostelfresken und dem Hochaltarbild (Geschenk an ihre Heimatgemeinde) – Kunstwerke der Künstlerin Angelika Kauffmann.

Ein gutes Schuhwerk ist zu empfehlen.

Die Gehzeit beträgt ca. fünf bis sechs Stunden.

Zum Rasten laden ein: Berchtoldhöhe, Brüggelekopf, Haldenstüble, div. Gasthäuser in Schwarzenberg und Andelsbuch.



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Alpenlehrpfad am Hirschberg


Mit der Doppelsesselbahn fahren Sie zur Bergstation (1440m). Dort beginnt der Weg des Alpenlehrpfads, der von der Bergstation gemütlich hinauf bis zum Hirschberg-Kamm (1660m) – einem herrlichen Aussichtspunkt – führt. Entlang des Weges werden Sie mit 16 nummerierten Tafeln auf verschiedene Schönheiten der Natur hingewiesen. Im illustrierten Alpenlehrpfadbüchlein, das Sie an der Berg- und Talstation bekommen, können Sie die vielen Pflanzen- und Naturschauspiele nachschlagen. Hier erleben Sie die Alpenflora von ihrer schönsten Seite. Dieser Rundwanderweg endet wieder an der Bergstation. Von dort können Sie entweder mit dem Sessellift hinunter ins Tal fahren oder Sie wandern noch bis zur Mittelstation (1100m). Von hier führt eine erlebnisreiche Fahrt mit der längsten Sommerrodelbahn der Welt (1.850m) zur Talstation. Gehzeit: ca. 1,5 - 2 Stunden, gutes Schuhwerk Einkehrmöglichkeiten: Panoramarestaurant Bergstation und Gasthof Auerhahn Talstation



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Sennereiwanderung – Eine Wanderung besonderer Art


Ausgangspunkt ist die Bergstation am Hirschberg. Von hier aus führt eine gemütliche Wanderung zu vier Alpsennereien, die im Sommer den berühmten Bregenzerwälder Alp- und Bergkäse herstellen. Sie können sich selber ein Bild machen, wie die Bauern auf ihren Alpen wirtschaften und dabei hervorragende Käsesorten produzieren. Die Gräser und Kräuter auf den Alpen sorgen für beste Milch-Qualität und somit auch für einen hervorragenden Käse. Überzeugen Sie sich selbst und nehmen Sie an einer Sennereiführung teil. Gehzeit: ca. 1,5 Stunden, gutes Schuhwerk Einkehrmöglichkeiten: bei zwei Alpsennereien.



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Steile Berge - dunkle Seen
Gebirgsseen am Hochtannberg

Die Familien-Wanderung führt zum Kalbele- und Körbersee, zwei wunderbaren Gebirgsseen in einzigartiger Bergkulisse (umgeben von Widderstein, Mohnenfluh, Braunarlspitze). Bei der Batzenalpe stößt man zur hier noch sehr jungen Bregenzerach und wandert dann durch ihre Schlucht zur Gemeinde Schröcken.

Sehenswerte sind der Naturschutz-Alpengarten beim Falkenkopf, das Alpmuseum "uf m Tannberg" und die Gletschermühle

Wegverlauf: Hochtannbergpass – Kalbelesee – Körbersee – Batzenalpe (1. Alpmuseum Vorarlbergs) – Schröcken

Höhendifferenz: 410 m

Dauer: 3 Stunden

Einkehrmöglichkeiten: Hotel Körbersee, direkt am See; Gasthäuser in Schröcken



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Wasser schafft
Rund ums Kraftwerk Andelsbuch

Der Bregenzerwald ist reich an Sagen, Mythen und Legenden. Sie machen Ihre Wanderung zu einem tiefsinnigen, mitunter unheimlichen oder unterhaltsamen Erlebnis. Den Spuren der drei seligen Geschwister folgend, gelangt man an zahlreichen sagenumwobenen Stätten vorbei, die jeweils mittels Informationstafeln genauer beschrieben sind. Vom Dorfplatz in Alberschwende (720 m) über die Lorena (1.080 m) – über Unterer und Oberer Geißkopf – Weißtannen – Gmeind – Ilgakapelle (1.000 m) – Ilgabrunnen – Unterkaltberg – Schwarzenberg Dorfmitte (695 m) – Zur Egg – Au – Stausee (550 m) – St. Antonius-Kapelle – Pfarrkirche Andelsbuch (Nahe der Kirche steht der Diedobrunnen) Eine familienfreundliche Wanderung über Felder und Wiesen und durch Wälder mit einzigartigem Aussichtspunkt auf der Lorena. Die Pfarrkirche Schwarzenberg strahlt mit Apostelfresken und dem Hochaltarbild (Geschenk an ihre Heimatgemeinde) – Kunstwerke der Künstlerin Angelika Kauffmann.

Ein gutes Schuhwerk ist zu empfehlen.

Die Gehzeit beträgt ca. fünf bis sechs Stunden.

Zum Rasten laden ein: Berchtoldhöhe, Brüggelekopf, Haldenstüble, div. Gasthäuser in Schwarzenberg und Andelsbuch.



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Eduard-Mörike-Wanderweg
in Schwarzenberg

Im Juli 1857 weilte Eduard Mörike mit seiner Frau Margarethe Speeth in Schwarzenberg im Hotel Hirschen und unternahm von hier aus Wanderungen. Am 8. Juli führte ihn eine Wanderung zum Hochälpele.

Dieser Ausflug war für die Gemeinde Schwarzenberg ein Anlass, zu Mörikes 200. Geburtstag (am 8.9.2004) einen Eduard- Mörike Wanderweg zu gestalten. Wenn Sie auf den Spuren von Mörike von Schwarzenberg auf das Hochälpele wandern, werden Sie Zeugen dieser Wanderung von damals.

Den Eduard Mörike Wanderweg illustrieren liebevolle Tagebucheintragungen seiner Frau, die bei der gemeinsamen Wanderung die Eindrücke aufzeichnete. Ab dem Tanzhaus in Schwarzenberg (760 m) folgen wir der Beschilderung „Hochälpele“, vorbei am Weiler Geroldsegg, Oberkaltberg und Gmeind und passieren das Haldenstüble. Dann folgen wir der Abzweigung zum Vorsäß Hütte, biegen beim Vorsäß Älpele rechts ab und wandern über das Niederälpele auf den Gipfel des Hochälpele (1464 m). Zurück über Lustenauer Hütte – Klausbergalpe – Parzelle Kaltberg – Schwarzenberg.

Gehzeit: gesamter Weg ca. 5 Stunden, bis zum Hochälpele ca. 3 Stunden

Einkehrmöglichkeiten in den Gasthäusern im Dorf, im Haldenstüble, im Hochälpelestüble, in der Hochälpelehütte, in der Sonnhalde und in der Spielmoosstuben.



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Naturwunder-Wanderweg
in Au

Eine neue „Naturwunder-Wanderung“ führt durch die geologisch hochinteressante Argenschlucht und das Naturschutzgebiet Auer Ried.

Wasserkraft, Geologie, Naturschutz- und alte Kulturlandschaften, die mächtige Kanisfluh sowie die Naturgewalten und ihre Auswirkungen bilden die Themen und Stationen der etwa dreistündigen, gemütlichen Wanderung für Familien und Naturinteressierte.

Der Weg führt vom Ortszentrum Au/Gemeindeamt zunächst zur Bregenzerach hinunter, am Rand der Viehweide Reute zur Damülser Straße und in die kühle Argenschlucht. Hier steht das über 100 Jahre alte VKW-Kraftwerk, das im Jahr 1900 als privates Kraftwerk „Simma, Natter & Co“ errichtet wurde. Die senkrechten, 100 m hohen Schichtwände aus hartem Kalkgestein sind von hoher naturwissenschaftlicher Bedeutung und begleiten den „Ludwigsweg“ durch die Argenschlucht bis f ast zum Wasserfall (bis hierher mit Kinderwagen begehbar). Der von der Gemeinde neu angelegte Waldpfad steigt zur Damülser Straße an, die gequert wird. Über 50 seltene Pflanzenarten sind im Naturschutzgebiet „Auer Ried“ zwischen Damülser Straße, Korbschrofen und Leuebach/Kanisfluh zuhause. Die feuchten Magerwiesen und Streuehänge mit ihren zahlreichen, charakteristischen alten Heuhütten sind durchzogen von Wasserläufen, Galeriewäldern, Hangrutschungen und Feuchtbiotopen. Ebenfalls neu angelegt wurde der Pfad durch lichten Buchenwald hinein in die Leueschlucht. Immer wieder öffnen sich unterwegs herrliche Blicke in die wildreichen Südhänge der mächtigen Kanisfluh, über die Siedlungen von Au, zum Diedamskopf und zur Üntschenspitze. An den schmucken alten und neuen Bregenzerwälder Häusern des Ortsteils Lisse vorbei gelangt man wieder zum Ausgangspunkt Gemeindeamt in Au.

Alle Wanderwege rund um Au sind nach dem Vorarlberger Wanderwegekonzept einheitlich markiert und beschildert. Dies gilt auch für den Naturwunder-Wanderweg.

Auf der Wanderung begleiten Sie vier Informationstafeln zu den Themen „Wasserkraft“,„Geologie“, „Naturschutzgebiet“, „Naturgewalten“. Es gibt einen bebilderten Leporello-Prospekt mit ausführlicher Schilderung der „Naturwunder“ als schriftlichen Begleiter.

Ausrüstung: gute, griffige Wanderschuhe, Jacke, Sonnenschutz (Getränk, Jause).



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Naturschauspiel Quelltuff
in Lingenau

Der Lehrpfad erschließt mit dem größten Tuffgebiet Vorarlbergs eine der herausragendsten geologischen Erscheinungen des Landes. Das Wasser fließt in kleinen Quellgerinnen – teilweise mit Bildung von Baldachinen und Sintervorhängen – bis ins Bachbett der Subersach.

Der Quelltuff in Lingenau zählt zu den Naturdenkmalen Vorarlbergs und zu den einzigartigsten Kalksinterbildungen nördlich der Alpen. Er verläuft größtenteils auf einem gut begehbaren Kiesweg und im zentralen Teil auf Holzwegen und –treppen (können bei Regenwetter rutschig sein). Lingenau Dorfmitte – Gschwend – Geschwendtobel – Negrellibrücke – Heckisau – Hasen – Großdorf – Drahtsteg – Lehrpfad Quelltuffwand – St. Anna-Kapelle – Lingenau Dorfmitte.

Die Wanderung dauert ungefähr eine Stunden.

Zum Rasten bieten sich Gasthöfe in Lingenau an.



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Barfuss durch’s Moos
in Bizau

Auf diesem Sinnesweg erhalten Sie die Gelegenheit das jahrtausende alte Hochmoor direkt unter den Füßen spüren und die Vielfalt der Moorpflanzen bestaunen. Wichtig ist es, beim Barfußgehen zusammen mit den Schuhen auch die Eile abzulegen. Langsame, sanfte und leichtfüßige Bewegungen führen am sichersten ans Ziel.

Für überzeugte Barfußgeher ist bereits der Weg mit seinen zahlreichen Eindrücken das Ziel. Bizau Abzweigung Schönenbachtal entlang vom „Bächlein“ Ulve durch das Moos – Ruheinsel 1 – weiter an Hochmoorzonen zur Ruhinsel 2 – Entwässerungsgräben aus dem Moos kreuzen den Weg – Figobach mündet in die Ulve – durch das Auegehölz entlang der Ulve zur Ruheinsel 3 – Rückweg ins Dorf.

Die Barfußwanderung dauert ca. eine Stunde.

Besuchen Sie zum Rasten einen der vielen Gasthöfe in Bizau.



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