Das Zuger Tal beherbergt nicht nur die Quellen des Lechflusses, sondern auch zwei einzigartige Bergwasserquellen, deren
Abflüsse Weißbach und Schwarzbach genannt werden.
Die Quellstube der Schwarzbach-Quelle, die den Großteil der Gemeinde Lech mit ihrem hervorragenden Bergwasser versorgt,
findet man unmittelbar am Fahrweg vor. Von hier aus fließt das Quellwasser in seinem natürlichen Zustand (d.h. ohne
chemische Zusätze), aber sorgsam überwacht, in das Lecher Trinkwassernetz. Bei der Quellfassung der Schwarzbach-Quelle
sind informative Lehrtafeln angebracht.
Das überschüssige Nass reicht immer noch aus, in der Uferwiese des nahen Lechs den Schwarzbach fließen zu lassen (der
Name rührt wahrscheinlich von auffallend dunklem Moos im Bachbett her). Hier lädt am gegenüberliegenden Flussufer ein
Picknickplatz zur Rast oder zum Grillen ein. Kaum 100 m talauswärts überquert man dagegen den hell schäumenden
Weißbach, dessen naturbelassener Quelltopf oberhalb der Säge liegt.
Diese eindrückliche wie idyllische Felsenquelle besorgt den Überlauf des unterirdischen Kluftsystems, aus dem beide Quellen
gespeist werden. Sie kann deshalb, je nach Füllstand, mehr oder weniger viel Wasser spenden. Statten Sie diesem
Wasserschatz der Gemeinde Lech einen lohnenden Besuch ab, auf leichtere Weise lassen sich kaum das Schauspiel und der
Genuss so großer Gebirgsquellen erlangen.
Ausgangspunkt der Themenwanderung ist Lech, Zug. Aus der entgegen gesetzter Richtung der Spuller- oder Formarinsee
und Älpele.
Die reine Gehzeit beträgt ca. eine halbe Stunde. Einkehrmöglichkeiten finden Sie in der Formarinalpe, im Gasthaus Älpele,
im Zuger Fischteich und in sämtlichen Gastronomiebetrieben in Zug