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Steinernes Meer - in Lech
Naturschutzgebiet Gipslöcher - in Lech
Auf kristallklaren Pfaden zum Ursprung des Lecher Quellwassers - in Zug
Energie-Alpe Rud-Alpe - in Lech
Auf den Spuren der Walser - in Lech

Steinernes Meer
in Lech

Tauchen Sie ein in das versteinerte Meer aus Korallen, Muscheln, Turmschnecken, Ammoniten, Nautiliden und Belemniten! Bis zu 200 Millionen Jahre alte Fossilien zum Betrachten und Anfassen. Die Berge im Lechquellgebiet bestehen aus verschiedenen Kalkgesteinen, die ursprünglich Meeresablagerungen (Sedimente) waren. Diese wurden im Laufe der Jahrmillionen versteinert, durch die Gebirgshebung emporgefaltet. Die Gletscher der Eiszeit und Witterungseinflüsse haben daraus unsere Berge und Täler geformt. Im Gestein sind Zeitzeugen des einstigen Meeres als Fossilien erhalten geblieben und sind im Karstgebiet des Steinernen Meeres besonders oft zu finden. Die Fundorte sind auf der Karte eingezeichnet und vor Ort mit „Steinmännchen“ oder Pfosten mit Buchstaben bzw. Nummern, markiert.

Für den Weg über das Steinerne Meer (ca.1/2 Stunde) sollte man trittsicher sein. Achtung: Der rechte und kürzere Weg von der Freiburger Hütte zur Bushaltestelle ist nur für Geübte! Schwindelfreiheit erforderlich!

Eine kleine Ausstellung der schönsten Fundstücke von Georg Schnell sind im Heimatmuseum zu sehen.

Die reine Gehzeit vom Ausgangspunkt beträgt 3,5 bis 4 Stunden. Besichtigungsdauer nicht eingerechnet.

Einkehrmöglichkeiten in der Freiburger Hütte und in der Alpe Formarin



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Naturschutzgebiet Gipslöcher
in Lech

Die Gipslöcher sind mit über 1000 Dolinen von der Größe und Erscheinung her eine geologische Besonderheit, die in ganz Europa zu suchen ist. Die größte Doline hat einen Durchmesser von nahe zu 100 m und einen Krater von ca. 35 m Tiefe! Ein schön angelegter geologischer Lehrwanderweg durchzieht die Unteren Gipslöcher und gibt leicht verständlich Einsicht in die Entstehung dieser Dolinenlandschaft. Die abwechslungsreiche Landschaft gibt auch den Murmeltieren optimalen Schutz vor Feinden und das weiche Gipsgestein eignet sich ideal zum Höhlenbau.

Auch in Bezug auf die Flora nehmen die Gipslöcher eine Sonderstellung ein. Botaniker sprechen von einer außergewöhnlichen Blumenvielfalt hier am Arlberg! Im Lecher Raum gibt es an die 20 verschiedene Orchideenarten. Sie können versuchen, die gängigsten davon zu finden und zu bewundern. Allein in dem kleinen Bereich Gipslöcher ist es möglich, an die zehn Orchideen direkt am Wanderweg zu finden. Die Blütezeit dauert ca. von Juli bis Mitte August. Viel Glück!

Die Orchideen stehen ausnahmslos unter Schutz! Das Pflücken ist verboten! Danke!

Den Ausgangspunkt erreichen Sie mit dem Ortsbus Linie Oberlech, über die Bergbahn Oberlech oder über den Schlegelkopf- Lift.

Einkehrmöglichkeiten bieten das Burghotel, das Hotel Mohnenfluh, das Restaurant Alter Goldener Berg und die Kriegeralpe.

Die reine Gehzeit beträgt je nach Ausgangspunkt und Route 45 Minuten bis zwei Stunden und ist ideal für Familien und auch besonders gut geeignet als Schlechtwetterwanderung!



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Auf kristallklaren Pfaden zum Ursprung des Lecher Quellwassers
in Zug

Das Zuger Tal beherbergt nicht nur die Quellen des Lechflusses, sondern auch zwei einzigartige Bergwasserquellen, deren Abflüsse Weißbach und Schwarzbach genannt werden.

Die Quellstube der Schwarzbach-Quelle, die den Großteil der Gemeinde Lech mit ihrem hervorragenden Bergwasser versorgt, findet man unmittelbar am Fahrweg vor. Von hier aus fließt das Quellwasser in seinem natürlichen Zustand (d.h. ohne chemische Zusätze), aber sorgsam überwacht, in das Lecher Trinkwassernetz. Bei der Quellfassung der Schwarzbach-Quelle sind informative Lehrtafeln angebracht.

Das überschüssige Nass reicht immer noch aus, in der Uferwiese des nahen Lechs den Schwarzbach fließen zu lassen (der Name rührt wahrscheinlich von auffallend dunklem Moos im Bachbett her). Hier lädt am gegenüberliegenden Flussufer ein Picknickplatz zur Rast oder zum Grillen ein. Kaum 100 m talauswärts überquert man dagegen den hell schäumenden Weißbach, dessen naturbelassener Quelltopf oberhalb der Säge liegt.

Diese eindrückliche wie idyllische Felsenquelle besorgt den Überlauf des unterirdischen Kluftsystems, aus dem beide Quellen gespeist werden. Sie kann deshalb, je nach Füllstand, mehr oder weniger viel Wasser spenden. Statten Sie diesem Wasserschatz der Gemeinde Lech einen lohnenden Besuch ab, auf leichtere Weise lassen sich kaum das Schauspiel und der Genuss so großer Gebirgsquellen erlangen.

Ausgangspunkt der Themenwanderung ist Lech, Zug. Aus der entgegen gesetzter Richtung der Spuller- oder Formarinsee und Älpele.

Die reine Gehzeit beträgt ca. eine halbe Stunde. Einkehrmöglichkeiten finden Sie in der Formarinalpe, im Gasthaus Älpele, im Zuger Fischteich und in sämtlichen Gastronomiebetrieben in Zug



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Energie-Alpe Rud-Alpe
in Lech

Die Rud-Alpe liegt mitten im Herzen der Arlberger Alpen, bei den bekannten Ski-Abfahrten Kriegerhorn und Schlegelkopf bei Lech auf 1.560 m Seehöhe. Die Entstehung des Hauses dürfte um 1750 anzusetzen sein und diente schon seit jeher als wichtiger Treffpunkt in Lech. Nach 150-jähriger Unterbrechung wurde diese Tradition wieder erfolgreich aufgenommen und weitergeführt.

Das Alpenwirtshaus hat nicht nur bei den verwendeten Bausubstanzen auf ein umweltfreundliches Konzept geachtet, sondern mit einer Wärmepumpen-Heizung neue Maßstäbe gesetzt. Mit Hilfe von Erdwärme wird über Erdsonden in Kombination mit einer Fußboden-Radiatorenheizung, ausgelegt als Niedertemperatursystem und gekoppelt mit einer Lüftungsanlage, für ständig frische Luft und die nötige Wärme gesorgt.

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Lechuferweg (Parzelle Omesberg) – Schwimmbad – Verzweigung zur Energie-Alpe Rud-Alpe – nach ca. 1,5 Stunden erreicht man die Bergbahnen Oberlech.

Entlang der Route laden verschiedene Gastronomiebetriebe zur gemütlichen Einkehr ein. Die Rud-Alpe selbst wird von Juli bis Mitte September durchgehend bewirtschaftet. Auch für Feiergesellschaften mit bis zu 130 Personen ist ausreichend Platz.



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Auf den Spuren der Walser
in Lech

Nach 600-jährigem bergbäuerlichem Dasein der Walser setzte gegen Ende des 19. Jhs. der Wintertourismus ein und brachte somit eine ungeahnte Entwicklung von Lech mit sich. Es vollzog sich ein großer Wandel der Lebensbedingungen, der die bergbäuerliche Kultur in vielen Bereichen verdrängte. Die alte historische Baustruktur wich größtenteils modernen Hotelbauten. Nur am Fuße des Karhorns ist ein Gebiet vom Tourismus unberührt geblieben.

Die Gaisbühel-Alpe, die alte Walsersiedlung Bürstegg und das Wang-Hus sind in ihrer Zeit stehen geblieben und sollen auf dem neu beschilderten Lehrwanderweg entdeckt werden.

Ausgangspunkt Schlössle in Oberlech (1780 m ü.d.M.) – Gaisbühel-Alpe (ein kleines Sennereimuseum, der Blick durch das Fenster lässt den früheren Wohnstil erkennen) – Auenfeldsattel (an der europäischen Wasserscheide) – Auenfeldsattel (Abstecher zu den Auenfelder Alpen. Ein Besuch ist willkommen und der Kauf von Bergkäse ist möglich) – Bürstegg (eine alte Siedlung) – Das Wang-Hus (das älteste Haus von Lech; ein Schaumuseum) – Die Bodenalpe (heute ein Gasthaus, in der Ursprünglichkeit erhalten wie einst).

Einkehrmöglichkeiten bieten das Hotel Mohnenfluh, die Auenfeldalpe, Bürstegg und die Bodenalpe.

Reine Gehzeit beträgt vom Ausgangspunkt zweieinhalb bis drei Stunden ohne Abstecher Auenfeldalpe (45 min). Besichtigungsdauer nicht eingerechnet!

Gutes Schuhwerk (knöchelhoch, Profilsohle) und Regenschutz nicht vergessen. Der Weg zum Wang-Hus ist steil und bei Nässe rutschig. Alternative: Bodenalpe



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